„Wir trainieren gewaltfrei und nach neusten kynologischen Erkenntnissen.“

Diesen Satz findet man heute so oder so ähnlich auf jeder Hundeschul- oder Vereinsseite. Leider weicht die Realität oft von der Darstellung auf der Internetseite ab. Stell dir vor auf einer Homepage stände geschrieben: „Wir verprügeln deinen Hund zwar nicht, aber wir sind bereit ihm auf die Füße zu treten wenn er an dir hoch springt, ihn vom Futter weg zu schubsen wenn er es nicht aufnehmen soll oder an seinem Halsband zu rucken wenn er an der Leine zieht.“ Du wüsstest als Kunde sehr gut worauf du dich einlässt und die meisten Hundehalter wären angesichts dieser Schilderung wohl eher nicht bereit, ihrem Hund so etwas anzutun. Darum steht es auch nicht auf Homepages und in Flyern.

Bei mir bekommst du, was drauf steht: sanftes Training für Mensch und Hund auf Basis positiver Verstärkung. Ich helfe dir, dein persönliches Ziel mit deinem Hund zu erreichen. Als Unterstützerin von Trainieren statt  dominieren – Gegen Gewalt in der Hundeerziehung habe ich mich dazu verpflichtet, bestimmte Grundsätze einzuhalten. Welche das genau sind kannst du auf der Seite von Trainieren statt dominieren nachlesen. 

 

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Leider gibt es viele Menschen, die die oben geschilderten Ausbildungsmethoden nicht als Strafe empfinden oder erkennen können. Hierbei handelt es sich um Strafeinwirkungen, die deinem Hund ebenso Schmerz zufügen wie ein Schlag. Viele von uns gewaltfrei arbeitenden Trainern haben früher aus Unwissenheit auf solche aversiven Methoden zurückgegriffen. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Selbstreflexion und Weiterentwicklung sind oft schmerzhafte Prozesse. Unabhängig davon ob du Trainer oder Hundehalter bist, tut es weh darüber nachzudenken, dass man bereit ist seine Hunde zu bestrafen, weil man nicht weiß, was man stattdessen tun soll.

Einigen Menschen zeige ich neue Wege auf und sie nehmen sie dankbar an, froh darüber, den Hund nicht mehr in Angst und Schrecken versetzen zu müssen. Anderen sind diese Gedanken so unangenehm, dass sie gar nicht bereit sind darüber nachzudenken. In solchen Fällen bekommt der Hund die Schuld und wird meist mit immer drastischeren Strafmaßnahmen traktiert um ein erwünschtes Ergebnis zu erzielen. Das tragische an der Geschichte ist, dass Mensch und Tier mit Angst nicht lernen können. Vielmehr zeigen diese Hunde Meideverhalten und tun wenig bis gar nichts mehr. Sie gelten dann als brav und gut erzogen. So will ich das schon seit vielen Jahren nicht mehr!

Wenn ich schreibe, dass ich gewaltfrei trainiere, dann meine ich auch gewaltfrei. Dein Hund und du, ihr werdet nicht angeschrien, geruckt, geschoben, geworfen, stranguliert, getreten oder gezwickt. Ich werfe nichts nach euch und besprühe euch nicht. Ich klappere, rassele, zische nicht oder erzeuge sonstige Geräusche die Angst machen. Ich flüstere nicht. Ich benutze Strom nur für die Lichterzeugung, Wasser zum Trinken und Geruchsstoffe zum Beruhigen.

Ich bin nach Kräften bemüht dir Wege aufzuzeigen, wie du deinem Sozialpartner Hund gerecht wirst und er mit Freude das von dir gewünschte Trainingsziel erreicht.

„Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, der sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten." (Zitat Dr. Ute Blaschke-Berthold, CumCane Hundeschule und Praxis für Tierverhaltenstherapie)

Ich möchte, dass du dich bei mir wohl fühlst. Dazu gehört für mich Freude, Entspannung, Lernen, Lachen, Vertrauen, Zuhören, Reden, Trainieren und gegenseitiger Respekt. 

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